Baut auf Klimaschutz: Städtische Immobilienwirtschaft
Jede Menge Energiesparen und so den CO2-Ausstoß verringern - das betrifft auch die öffentlichen Verwaltungsgebäude, Schulen und Kindertagesstätten in Essen. Hier hat die städtische Immobilienwirtschaft das Klima im Blick. Zusammen mit ihren städtischen Töchtern und Partnern plant und führt sie energetische Sanierungen bestehender Gebäude durch und sorgt dafür, dass sie auch technisch auf dem neusten Stand sind.
Energiesparen zahlt sich aus. Allein die Sanierung von Fassaden, Fenstern und Dächern gemäß der Energieeinsparverordnung (EnEV) kann eine Energieersparnis von 60 bis 70 Prozent einbringen. Gemäß dem Motto "Klimaschutz macht Schule“ wurden beispielsweise in den vergangenen Jahren an 179 Schulen mit ca. 600 Gebäuden über 244 energetische Maßnahmen durchgeführt: von der Heizungserneuerung, Fassadendämmung bis hin zur Dach- und Fenstererneuerung. Aktuell geplant sind an über 20 weiteren Schulen und Kindertagesstätten energetische Maßnahmen, die im Rahmen des Konjunkturpakets II des Bundes durchgeführt werden. Auch die Nutzung regenerativer Energien, wie z. B. Solarenergie für Wärme und Strom, wurde auf den Plan gerufen. Insgesamt sechs Schulen wurden bisher mit entsprechenden umwelt- und klimafreundlichen Photovoltaikanlagen ausgestattet. Auch das Dach des Rathaus-Ratstraktes wurde in Kooperation mit der Stadtwerke Essen AG Ende letzten Jahres mit einer solchen Anlage ausgestattet - die Reduzierung des Klima belastenden CO2 beträgt hier etwa 23 Tonnen pro Jahr.
