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Konsum

Guter Einfall ist kein Abfall

Mülltrennen ist gut für die Umwelt, Müll vermeiden ist noch besser. Achten Sie beim Kauf auf eine umweltgerechte Verpackung, z.B. Mehrwegverpackungen. Nicht mehr Lebensmittel kaufen, als Sie benötigen. Lassen Sie defekte Haushaltsgeräte reparieren, verkaufen oder verschenken Sie sie.

Mehr Klimatipps unter www.bund.net/bundnet/service/oekotipps

Mehrwegflaschen aus Glas

Mehrwegflaschen aus Glas und Kunststoff sind gegenüber Einwegflaschen "ökologisch vorteilhaft", weil sie bis zu 40 Mal wiederbefüllt werden können. Die Ökobilanz von Mehrwegflaschen ist hinsichtlich Energie-, Rohstoff- und Wasserverbrauch günstiger als die Bilanz von Einwegflaschen. Die Wahl von Produkten aus der Region wie z.B. Mineralwasser garantiert zudem kurze Transportwege.

Großgeräte gemeinsam nutzen

Wenn Sie Haushalts- oder Gartengeräte nur selten gebrauchen, sollten Sie darüber nachdenken, ob es nicht ausreicht die Geräte auszuleihen. Alternativ können Sie auch mit ihren Nachbarn gemeinsam zum Beispiel einen Rasenmäher nutzen und die Kosten teilen. Überlegen Sie auch vor jeder Neuanschaffung, ob Sie das Gerät wirklich brauchen oder ob die Pommes frites aus dem Backofen nicht vielleicht doch genauso gut wie aus der Friteuse schmecken. Der Verzicht auf eine Neuanschaffung spart Rohstoffe und CO2 für die Herstellung sowie Geld.

Verwenden Sie Recyclingpapier statt Frischfaserpapier

Jeder Bundesbürger verwendet durchschnittlich 250 kg Papier pro Jahr. Dies entspricht etwa einem Harry Potter-Band pro Tag. Für die Papierherstellung werden Holz und große Mengen an Wasser und Energie benötigt. Nutzen Sie statt Frischfaserpapier Recyclingpapier, das gilt auch für Taschen- und Küchentüchter sowie Toilettenpapier. Sie sparen dadurch etwa 40 kg CO 2 im Jahr ein.

www.papiernetz.de

Auch im Büro können Sie das Klima schützen, indem Sie Fehldrucke als Konzeptpapier verwenden.

Aktueller TIPP: Second-Hand-Läden nutzen

Wie viel Aufwand in einer 600 g leichten Jeans steckt, sieht man ihr nicht an. Rund 32 kg bringt das blaue Beinkleid tatsächlich auf die Waage, wenn man den Ressourcen- und Energieaufwand einbezieht, der für Rohstoffe, Herstellung und die weiten Transportwege aufgewendet wird. Gebrauchte Kleider zu kaufen schont die Umwelt und ihren Geldbeutel.